Gewusst wie ...

Sauberes System, und mehr - Eine Liste der üblichen Verdächtigen, die ein System unter Microsoft Windows verlangsamen können/könnten, sowie weitere Überlegungen

Immer wieder erfährt man am eigenen Leibe, bzw. den des eigenen Systems, wie dieses immer behäbiger auf Eingaben über Tastatur oder Maus reagiert.
Dabei verhält es sich hierbei, wie bei dem bekannten Vergleich mit einem Auto, welches gepflegt werden muss - die folgende Auflistung bedarf nicht der Vollständigkeit

softwareseitig

          - Treiber aktuell halten, sowie deren Zusatzdienste einschränken
          - überflüssige Dienste deaktivieren, gerade auch von Zusatzsoftware
          - Prefetch-Ordner aufräumen, bezogen auf nicht mehr genutzte Programm-Installationen
          - Boot-/Normale Defragmentierung, Mehrfach-Defragmentierung bis hin zur Zugriffsneusortierung
          - Autostarts aufräumen, auch durch ini-Dateien und an mehreren Stellen der Registry
          - Auslagerungsdatei auslöschen, bzw. löschen, defragmentieren und neuanlegen
          - Systemwiederherstellung deaktivieren/wieder aktivieren
          - nur das Nötigste auf dem System installiert halten
          - Add-Ons rausschmeißen, vor allem bei den Internet-Browsern

hardwareseitig

          - Aufrüstaktionen bis zu einem variablen sinnvollen Alter des Systems/der Komponenten
          - Reinigen des Systems mit Antistatik-Pinsel und Staubsauger
          - Position der Hardware prüfen – EMV, Schwingungsfreiheiten
          - Verbesserung der Kühlung im Innern des Systems

Bitte berücksichtigen Sie, dass sämtliche Eingriffe in Ihr System in Eigenverantwortung vorgenommen werden und wir uns jedweder Verantwortung ausdrücktlich entziehen: wir können hier nur eine Anregung für Sie auflisten; bei Bedarf können hier entsprechende Suchmaschinen weiterhelfen - oder wir unterstützen Sie mit detailierterem KnowHow bei der Pflege Ihres Systems - kontaktieren Sie uns für mehr Informationen!

 

Pixelfehler: Hierbei handelt es sich um eine technologisch und produktionstechnisch bedingte Eigenschaft von TFT-Monitoren. 15“ Displays haben z. B eine Auflösung von 1024 x 768 Punkten mit bis zu 2,5 Millionen Zellen. Die Hersteller dieser Displays haben dabei große Mühe alle Transistor-Zellen intakt zu produzieren. Daraus besteht durchaus die Möglichkeit, dass einzelne Zellen einen Fehler aufweisen und permanent ein- oder ausgeschaltet sind - das bedeutet: ständig leuchtende oder schwarze Pixel. Durch die ISO 13406-2 (Pixelfehlerklasse II) wird hier für Transparenz gesorgt und ein vergleichbarer Garantieanspruch ermöglicht, indem mit Pixelfehlerklassen Toleranzwerte vorgegeben werden und in der Serienfertigung diese verpflichtend eingehalten werden:

Fehlertyp
Pixelfehler-Typ
Farbe
maximale Zelldefekte
1
Ständig leuchtender Pixel (sehr störend)
weiß
2 erlaubt
2
Ständig leuchtender Pixel (ziemlich störend)
schwarz
2 erlaubt
3
Ständig leuchtender und farbwechselnder Pixel (je nach Hintergrund weniger störend)
schwarz/rot/grün/blau
5 erlaubt